Zeitmanagement

Texte: Jutta Mügge
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Fotos: Marta Franeková


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1. Sorgfalt mit meiner Zeit
2. Werte - Kompass für mein Leben
3. Berufswahl und Werte
4. Werte bestimmen, was wichtig ist
5. Wichtiges vom Notwendigen unterscheiden
6. Neunzig Minuten am Tag für das Wichtige
7. 20:80 Das Pareto-Prinzip
8. Der Biorhythmus - Zeit für das Wichtige
9. Die wichtige Zeit störungsfrei halten
10. Zeitfallen der Charaktermuster
10a. Zeitfalle der Perfektionisten
10b. Zeitfalle der Helfer
10c. Zeitfalle der Erfolgreichen
10d. Zeitfalle der Besonderen
10e. Zeitfalle der Wissenden
10f. Zeitfalle der Loyalen
10g. Zeitfalle der Unterhaltsamen
10h. Zeitfalle der Einflussreichen
10i. Zeitfalle der Friedfertigen


6. Nur 90 Minuten am Tag für das Wichtige

Das Wichtige braucht nicht so viele Ziet wie das Notwendige

 

Wenn ich erkannt habe, was mein Wichtiges ist, das ich in meinem Leben verfolgen muss, das meine Berufung ausmacht, ist für die Zeitorganisation schon viel erreicht. Denn wenn ich herausgefunden habe, was meine tieferliegende Aufgabe im Leben ist, habe ich einen Roten Faden, der sich durch meine Tage, Wochen, Monate und Jahre zieht. Denn das Wichtige ändert sich nicht jeden Tag. Ein Schriftsteller, dessen Berufung es ist, Geschichten zu schreiben, muss einfach jeden Tag, ob er will oder nicht, einige Zeilen schreiben. Ein Theologe, der sich mit der Wahrheit von Gott auseinandersetzt, braucht täglich Zeit dafür, wie es ihm gelingt, diese Wahrheit in den jeweiligen Zeitgeist zu transportieren. Die Krankenschwester, die ihre Berufung darin sieht, die Menschen nicht nur zu pflegen, sondern sie durch ihre Zuwendung aufzubauen, braucht für diese wichtige Aufgabe täglich Zeit, die sie sich außerhalb der Routine für die Kranken nimmt.
Wir brauchen jedoch nur 20% unserer Zeit am Tag für das Wichtige.
Das erklärt das Pareto Prinzip.

Jutta Mügge

 


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© Text: Jutta Mügge
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